Die richtige Ernährung bei Inkontinenz

Ernährung spielt bei Inkontinenz eine wichtige Rolle. Welche Lebensmittel sich positiv auf die Blase auswirken und welche negativ – hier bekommen Sie einen Überblick.

Ernährung bei Inkontinenz

Illustration von Lebensmitteln: Ernährung bei Inkontinenz
Die richtige Ernährung spielt bei Inkontinenz eine extrem wichtige Rolle. Denn bestimmte Lebensmittel können Symptome einer akuten Blasenschwäche mildern, andere dagegen stressen die Blase zusätzlich. Daher sollten Betroffene darauf achten, welche Lebensmittel ihnen guttun und welche den Harndrang verstärken. Denn so können sie gezielt die Ernährung umstellen.


Es gibt Lebensmittel, sogenannte Diuretika, die zu häufigem Wasserlassen führen – und das übrigens auch bei gesunden Menschen. Hierzu zählen zum Beispiel Alkohol, koffeinhaltige Getränke und entwässernde Tees wie grüner Tee, Gemüse mit entwässernder Wirkung wie Spargel oder Wirsing, säurehaltige Lebensmittel sowie zuckerhaltige Nahrungsmittel. Diese Lebensmittel sollten bei Inkontinenz möglichst nicht auf dem Speiseplan stehen. Auch auf scharfes Würzen mit Chili, Pfeffer oder Ingwer sollten Menschen mit Harninkontinenz ihrer Blase zuliebe verzichten.


Da eine ausgewogene und besonders vielseitige Ernährung wichtig für die Gesundheit ist, sollten vitaminreiche Obst- und Gemüsesorten unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Wer nicht ganz und gar auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten möchte, sollte zumindest kurz vor dem Schlaf darauf verzichten, um so dem nächtlichen Harndrang (Nykturie) vorzubeugen. Zu den blasenschonenden Nahrungsmitteln zählen beispielsweise Kürbis, Kräuter und bestimmte Beerensorten.


Darüber hinaus ist ausreichend Flüssigkeit wichtig bei Harninkontinenz. Viele Betroffene trinken ganz bewusst wenig, um nicht so häufig zur Toilette zu müssen. Das ist allerdings kontraproduktiv. Denn je weniger Flüssigkeit man zu sich nimmt, umso konzentrierter ist der Urin. Und das setzt wiederum der Blase zu.


Menschen mit Inkontinenz müssen nicht ihr ganzes Leben umkrempeln. Eine entsprechende Lebensweise und eine Ernährungsumstellung können allerdings dazu beitragen, Symptome deutlich zu mildern und die Lebensqualität zu erhalten.
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